Käfer, Camping und Fahrräder

Der Käfer ist nun mal ein kleines Auto. Was aber nicht heißen soll, dass er für eine lange Reise von ca. 4000km mit vollem Gepäck, zwei Erwachsenen, zwei Zimmerpflanzen und zwei Fahrrädern zu wenig Raum bietet. Wir haben es getestet. Es funktioniert!

Unsere Gesamtausstattung bestand aus:

  • Ein Wurfzelt – 2 Seconds 3 Fresh&Black (ca. 90 euro, lässt sich super schnell aufbauen und passt zusammengefaltet in den vorderen Kofferraum des VW 1303)
  • Zwei Luftmatratzen (Modell ist Geschmackssache. Vor der Reise eine Nacht zu Hause testen ist empfehlenswert)
  • Ein Gaskocher und 4 Butan Gaskartuschen (Mehr als ausreichend für eine Reise von 10 Tagen, wobei wir täglich 2-3 mal Kaffee, Nudeln, Reis, usw. gekocht haben)
  • Eine große und eine kleine Pfanne, ein mittlerer Topf, Frenchpress, 5L-Wasserkanister, Plastik Picknickset (Teller, Becher, usw. aus Plastik, weil es bei der Fahrt weniger klappert)
  • Eine Isolierbox für Lebensmittel (da wir aber jeden Tag unterwegs waren, haben wir täglich frisch eingekauft. Die Isolierbox diente als Schutz gegen die Hitze für die Getränke, Obst, usw. auf der Reise. Eine Kühlbox mit 12V-Anschluss fanden wir unnötig, da fast auf jedem Camping-Platz ein Gemeinschaftskühlschrank zur Verfügung steht. In manchen Campingplätzen gab es sogar Gefrierschränke, wo wir unsere Wasserflaschen eingefrieren konnten. Dadurch blieb die Isolierbox länger kalt)
  • Zwei klappbare Campingstühle von Decathlon (ca. 10 Euro/Stück. Diese passen sowohl waagerecht in den Kofferraum als auch senkrecht in den hinteren Fußraum)
  • Einen Mini-Klapptisch von Decathlon (12 Euro, eignet sich super um darauf zu kochen und durch das niedrige Gewicht von 1,6 kg kann man ihn mit den Klappstühlen zum Strand mitnehmen… dient sehr gut als Weinglasablage)
  • Einen großen Sonnenschirm mit Bodendübel (den Sonnenschirm haben wir insgesamt vielleicht zwei Mal benutzt, bei unserer nächsten Reise wird er wahrscheinlich zuhause bleiben)
  • Eine Fahrradhalterung für die „Heckklappe“ von Decathlon (mit Spanngurten hat dieses Konstrukt 4000km mit unterschiedlichsten Straßenbedingungen ohne Probleme überlebt. Jedoch war in vielen Balkanländern eine Fahrt mit dem Fahrrad nicht so praktisch wie gedacht. Erst ab Slowenien waren die Fahrräder wirklich im Einsatz. In Salzburg z.B. war es sehr praktisch mit den Fahrrädern unterwegs zu sein)
  • Ein altes Rennrad und ein Crossrace Fahrrad, eine Luftpumpe und Fahrradwerkzeug samt Ersatzschläuchen.
  • Schlafsäcke, Kissen, Picknickdecke, zusätzliche Decken, Handtücher, Sonnensegel.